Dienstag, 29. Dezember 2015
440 km - 12 Stunden - a long drive
Heute früh ist Sebi als erster aufgewacht, um 5 Uhr. Ich habe immerhin bis um 6 geschlafen, so langsam ist der Jetlag überwunden.

Da wir nun beide so früh wach waren und die Wettervorhersage für Miami etwas Regen angesagt hat, haben wir spontan beschlossen, nach Key West runter zu fahren. Key West ist der südlichste Zipfel von Florida und nach meinem Wissen auch der südlichste Punkt der USA. Um über die vielen kleinen Inseln bis nach Key West zu gelangen, fährt man von Miami rund 220 km pro Richtung. Da wir also so früh wach waren, sind wir kurz vor 8 Uhr nach einem Kaffee losgefahren.
Die Route führte uns zunächst durch Downtown, was schön war, da wir Downtown bisher noch nicht gesehen hatten. Miami ist aber eher verwinkelt und langgestreckt, so dass Downtown klein und nett, aber nicht super spektakulär war (besonders da ich schon in New York gewesen bin, das war wesentlich spektakulärer).


Die Wolken über Miami verzogen sich immer mehr. Wir haben noch ein kleines Frühstück in einem Bagels-Laden genossen, da die Fahrtzeit eigentlich nur 3,5 h pro Richtung betragen sollte. Nach der Frühstückspause ging es dann endlich aus Miami raus. Wir haben zum Glück noch rechtzeitig bemerkt, dass unsere Frühstückspause einen blinden Passagier ermutigt hat, bei uns mitzufahren.

Also ein kurzer weiterer Stop, damit der Passagier ins Grüne freigelassen werden kann und weiter ging es zunächst durch die Sumpflandschaft (Ausläufer der Everglades) und dann über die ersten kleinen Inseln - die sogenannten Keys - immer Richtung Süden.


Doch gleich auf dem ersten Key, dem Key Largo, kam es zu einem unerklärlichen Stau. Es war eigentlich kein richtiger Stau, er hatte zumindest keine Ursache, aber das langsame Stop and Go drosselte die Reisegeschwindigkeit auf maximal 15 Meilen pro Stunde statt der möglichen 55 Meilen pro Stunde. Nachdem wir nun fast 2,5 Stunden in diesem Stop and Go verloren hatten, haben wir beschlossen, ein Highlight unseres Reiseführers zu testen. Auf dem dritten größeren Key - Islamorada - kann man für kleines Geld Eimer mit Sardinen kaufen, die man an wilde Tarpune verfüttern darf. Wir sind also zu Robbie's Pier gefahren und haben genau das gemacht.
Zunächst sah man eigentlich nur die vielen Pelikane.

Aber am Stand von Robbie haben wir dann 2 kleine Eimer mit Sardinen gekauft und los ging es auf den Pier. Hier staunten wir nicht schlecht, denn die Tarpune waren zwischen 1,50 m - 2 m lang und wirklich hungrig. Die Warnschilder, dass man seine Finger und Füsse nicht zu nah ans Wasser bringen sollte, waren durchaus berechtigt.
Aber wir haben uns mutig den Spaß gemacht und die riesigen Fische gefüttert.


Auch die Pelikane kamen neugierig schauen, ob etwas von den Sardinen übrig bleibt. Bei einigen Menschen, die unaufmerksam waren, haben sich die Pelikane auch gern heimlich selbst am Eimerchen bedient.

Nach dieser gelungen Abwechslung und sehr warmen 29 Grad ging es zurück ins Auto und weiter auf die ziemlich vollen Straßen. Gegen 16 Uhr waren wir endlich in Key West angekommen.
Da es viel zu sehen gibt, haben wir uns schnellen Schrittes zu den Highlights aufgemacht, bevor die Sonne untergeht. Key West ist geprägt von wunderschönen großen Südstaaten-Holzhäusern und der sehr üppigen und prächtigen Vegetation. Palmen jeglicher Art und Größe findet man in sämtlichen Vorgärten.
Besonders skuril war es, dass bei der hohen Luftfeuchtigkeit und den sehr warmen Temperaturen trotzdem bei vielen Anwohnern Weihnachtsstimmung aufgekommen ist und wir viele Häuser mit üppiger Weihnachtsdekoration bewundern konnten.

Hier noch ein paar Eindrücke vom schönen Key West (sofern man fernab der belebten und von Touristen überlaufenen Duval Street bleibt).




Da wir kein Mittag hatten, haben wir von einem lustigen Stand die in Key West angepriesenen Conch Fritters probiert. Es handelt sich hierbei um frittierte Bällchen aus Schneckenmuschel-Fleisch. Die dippte man in eine Key Lime Aioli Sauce. War eigentlich ganz lecker, nur sehr heiß.

Wir sind dann noch weiter durch Key West geschlendert, vorbei an dem Leuchtturm

und einem lustig dekorierten Auto

zum Hafen, an dem dann ein Alt-Hippie Peace und Happiness predigte.

Hier am Hafen haben wir dann den wirklich schönen Sonnenuntergang beobachten können.



Da es nun bereits etwas später war, haben wir beschlossen dann doch auf Key West noch eine Kleinigkeit zu Essen. Da man hier frisches Meeresgetier anpreist, gab es für Sebi ein paar Calamari und für mich frische Schrimps in einer scharfen Chili-Sauce.

Gestärkt ging es dann zurück zum Auto, vorbei an nun leuchtender Weihnachtsdeko.

Weitere 220 km später (und diesmal nur knapp 4 h für die Strecke) ging es durch das beleuchtete Downtown

zurück zum Apartment. Hier sind wir nun ziemlich erschöpft aber voller schöner Eindrücke und werden wohl gleich schlafen gehen. Da es aber schon 1 Uhr hier in Miami ist gehe ich davon aus, dass jetzt die erste Nacht vor uns ist, in der wir beide gut durchschlafen können.
Good night...

Da wir nun beide so früh wach waren und die Wettervorhersage für Miami etwas Regen angesagt hat, haben wir spontan beschlossen, nach Key West runter zu fahren. Key West ist der südlichste Zipfel von Florida und nach meinem Wissen auch der südlichste Punkt der USA. Um über die vielen kleinen Inseln bis nach Key West zu gelangen, fährt man von Miami rund 220 km pro Richtung. Da wir also so früh wach waren, sind wir kurz vor 8 Uhr nach einem Kaffee losgefahren.
Die Route führte uns zunächst durch Downtown, was schön war, da wir Downtown bisher noch nicht gesehen hatten. Miami ist aber eher verwinkelt und langgestreckt, so dass Downtown klein und nett, aber nicht super spektakulär war (besonders da ich schon in New York gewesen bin, das war wesentlich spektakulärer).


Die Wolken über Miami verzogen sich immer mehr. Wir haben noch ein kleines Frühstück in einem Bagels-Laden genossen, da die Fahrtzeit eigentlich nur 3,5 h pro Richtung betragen sollte. Nach der Frühstückspause ging es dann endlich aus Miami raus. Wir haben zum Glück noch rechtzeitig bemerkt, dass unsere Frühstückspause einen blinden Passagier ermutigt hat, bei uns mitzufahren.

Also ein kurzer weiterer Stop, damit der Passagier ins Grüne freigelassen werden kann und weiter ging es zunächst durch die Sumpflandschaft (Ausläufer der Everglades) und dann über die ersten kleinen Inseln - die sogenannten Keys - immer Richtung Süden.


Doch gleich auf dem ersten Key, dem Key Largo, kam es zu einem unerklärlichen Stau. Es war eigentlich kein richtiger Stau, er hatte zumindest keine Ursache, aber das langsame Stop and Go drosselte die Reisegeschwindigkeit auf maximal 15 Meilen pro Stunde statt der möglichen 55 Meilen pro Stunde. Nachdem wir nun fast 2,5 Stunden in diesem Stop and Go verloren hatten, haben wir beschlossen, ein Highlight unseres Reiseführers zu testen. Auf dem dritten größeren Key - Islamorada - kann man für kleines Geld Eimer mit Sardinen kaufen, die man an wilde Tarpune verfüttern darf. Wir sind also zu Robbie's Pier gefahren und haben genau das gemacht.
Zunächst sah man eigentlich nur die vielen Pelikane.

Aber am Stand von Robbie haben wir dann 2 kleine Eimer mit Sardinen gekauft und los ging es auf den Pier. Hier staunten wir nicht schlecht, denn die Tarpune waren zwischen 1,50 m - 2 m lang und wirklich hungrig. Die Warnschilder, dass man seine Finger und Füsse nicht zu nah ans Wasser bringen sollte, waren durchaus berechtigt.
Aber wir haben uns mutig den Spaß gemacht und die riesigen Fische gefüttert.


Auch die Pelikane kamen neugierig schauen, ob etwas von den Sardinen übrig bleibt. Bei einigen Menschen, die unaufmerksam waren, haben sich die Pelikane auch gern heimlich selbst am Eimerchen bedient.

Nach dieser gelungen Abwechslung und sehr warmen 29 Grad ging es zurück ins Auto und weiter auf die ziemlich vollen Straßen. Gegen 16 Uhr waren wir endlich in Key West angekommen.
Da es viel zu sehen gibt, haben wir uns schnellen Schrittes zu den Highlights aufgemacht, bevor die Sonne untergeht. Key West ist geprägt von wunderschönen großen Südstaaten-Holzhäusern und der sehr üppigen und prächtigen Vegetation. Palmen jeglicher Art und Größe findet man in sämtlichen Vorgärten.
Besonders skuril war es, dass bei der hohen Luftfeuchtigkeit und den sehr warmen Temperaturen trotzdem bei vielen Anwohnern Weihnachtsstimmung aufgekommen ist und wir viele Häuser mit üppiger Weihnachtsdekoration bewundern konnten.

Hier noch ein paar Eindrücke vom schönen Key West (sofern man fernab der belebten und von Touristen überlaufenen Duval Street bleibt).




Da wir kein Mittag hatten, haben wir von einem lustigen Stand die in Key West angepriesenen Conch Fritters probiert. Es handelt sich hierbei um frittierte Bällchen aus Schneckenmuschel-Fleisch. Die dippte man in eine Key Lime Aioli Sauce. War eigentlich ganz lecker, nur sehr heiß.

Wir sind dann noch weiter durch Key West geschlendert, vorbei an dem Leuchtturm

und einem lustig dekorierten Auto

zum Hafen, an dem dann ein Alt-Hippie Peace und Happiness predigte.

Hier am Hafen haben wir dann den wirklich schönen Sonnenuntergang beobachten können.



Da es nun bereits etwas später war, haben wir beschlossen dann doch auf Key West noch eine Kleinigkeit zu Essen. Da man hier frisches Meeresgetier anpreist, gab es für Sebi ein paar Calamari und für mich frische Schrimps in einer scharfen Chili-Sauce.

Gestärkt ging es dann zurück zum Auto, vorbei an nun leuchtender Weihnachtsdeko.

Weitere 220 km später (und diesmal nur knapp 4 h für die Strecke) ging es durch das beleuchtete Downtown

zurück zum Apartment. Hier sind wir nun ziemlich erschöpft aber voller schöner Eindrücke und werden wohl gleich schlafen gehen. Da es aber schon 1 Uhr hier in Miami ist gehe ich davon aus, dass jetzt die erste Nacht vor uns ist, in der wir beide gut durchschlafen können.
Good night...
