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Donnerstag, 31. Dezember 2015
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Millionaire's Row
8:26 Uhr, das war die Zeit, in der wir heute morgen wach geworden sind. Sieht also so aus, als hätten wir den Jetlag nun langsam überwunden.
Heute hieß es Sachen packen und Abschied nehmen von Miami. Das Wetter war bewölkt und ganz kurz regnete es, aber bei 28 Grad führte das nur zu einer noch höheren Luftfeuchtigkeit und nicht wirklich zu einer Abkühlung.
Auf dem Weg nach Orlando hat der Reiseführer einen Zwischenstopp in Fort Lauderdale empfohlen. Dort angekommen, waren wir irgendwie etwas müde und haben erst einmal einen Kaffee in einem Irish Pub am Wasser getrunken. Der Kaffee war wässrig und schwach, aber die Location und das Wetter waren super.

Da ich unbedingt noch eine Boottour machen wollte und Fort Lauderdale laut Reiseführer hierfür besonders geeignete ist, haben wir eine 1,5 stündige Bootstour gebucht. Ohne wirklich zu wissen, was uns erwartet, stiegen wir spontan auf eines der Boote.
Wie wir schnell erfahren haben, ist Fort Lauderdale als Vorort von Miami vor allem für eines berühmt: die Millionaire's Row. Hierbei handelt es sich um ein teilweise künstlich angelegtes Netzwerk aus Flussarmen und Kanälen, was Fort Lauderdale auch den Spitznamen 'Venice of America' gibt und was vor allem die vielen Millionäre und Billionäre von Amerika anzieht, dort ein paar kleine sogenannte Winter Homes hinzubauen.
So sind hier Schaupieler, Sportler, Politiker und Unternehmer aus aller Welt mit großartigen Villen und ebenso großartigen Booten zu finden. Hier eine kleine Auswahl and Häusern. Wir haben viele Fotos gemacht und es ist wirklich schwer gewesen, aus all den Bildern die 'guten' auszuwählen, da alle Häuser irgendwie riesig, teuer und beeindruckend waren. Hier also eine kleine Auswahl:



Auch die Boote vor den Häusern sind teilweise mehrere 100 Mio Dollar wert. So zum Beispiel dieses Boot eines erfolgreichen Autoverkäufers:

Interessant auch dieses Boot, welches neben 2 U-Booten auch eine kleine Kletterwand integriert hatte:

Wenn keine riesigen Schiffe mit Heli-Landeplatz oder Booten in den Booten zu sehen waren, dann hieß das, dass die Besiter mal eben auf die nahegelegenen Bahamas gefahren sind, um Weihnachten oder Neujahr zu verbringen. Die Häuser waren eigentlich auch alle nicht wirklich bewohnt, aber dennoch nicht weniger beeindruckend:







Nachdem wir über 1,5 Stunden lang krasse Häuser und Yachten gesehen hatten, gab es am Hafen noch eine kleine Pizza zum Mittag. Danach haben wir uns aus Fort Lauderdale verabschiedet und auf den Weg nach Orlando gemacht.
Wir sind größtenteils die US 1 Interstate gefahren, immer Richtung Norden. Auf dem Weg gibt es neben 5-6 spurigen Highways auch Gegenden bei denen man länger keine Häuser sieht. Sebi hat jetzt nach Miami auch das andere, 'weite' Amerika gesehen. Hier wurden aus den bisher viel gesehenen Sportwagen eher Jeeps und Landrover. Die sind aber nicht weniger beeindruckend. Als Vergleich mal die kleine Anne neben einem großen Auto:

So langsam ging die Sonne unter und wir haben mal wieder einen schönen Himmel sehen können.


Abends in Orlando angekommen, haben wir uns sehr über unser Apartment gefreut. Es ist ein wirklich schönes Haus und die Innenausstattung ist super gemütlich, hochwertig und schön. Schade, dass wir so bald wieder abreisen müssen und somit nur 2 Nächte hier bleiben.



Da nun doch langsam Hunger auf was richtiges aufkam, sind wir zu einem nahegelegenen Restaurant gelaufen. Das Ambiente war sehr schön, man konnte draußen sitzen und es gab gutes Craft Beer.

Ich habe mir einen gegrillten Mahi in Parmesan Kruste mit Gemüse gegönnt und Sebi mal wieder einen Burger. Dieser war, wie jeder andere Burger den er bisher hier verschlungen hat, super. Mein Fisch war auch sehr gut, Essen machen können die Amis also wirklich.

Fazit nach den ersten Tagen in Florida:
Das Wetter ist wirklich super, nur 1 Minute Platzregen und sonst Sonnenschein, 28 Grad und eine schöne Brise vom Meer. Essen ist auch super, man müsste sich nur mehr bewegen. Florida ist so groß, dass man leider nicht alle Sehenswürdigkeiten schafft und doch immer relativ viel Fahrzeit einplanen muss. Und man braucht für alles viel Geld - sei es Maut auf dem Highway oder besseres Essen, Eintritt und Parken, egal was, es kostet alles viel Geld. Aber wir wollen mal nicht so sein, das ist unser Jahresurlaub und so wollen wir ihn auch genießen.
Nun ab ins Bett, morgen geht es dann nach: Disney World!! :)
Da wir uns morgen erst nach Neujahr melden werden (wenn überhaupt), hier schonmal ein fröhliches Happy New Year an alle!!! Kommt gut rein ins neue Jahr, wir werden es dann 6 Stunden nach euch tun :)
Heute hieß es Sachen packen und Abschied nehmen von Miami. Das Wetter war bewölkt und ganz kurz regnete es, aber bei 28 Grad führte das nur zu einer noch höheren Luftfeuchtigkeit und nicht wirklich zu einer Abkühlung.
Auf dem Weg nach Orlando hat der Reiseführer einen Zwischenstopp in Fort Lauderdale empfohlen. Dort angekommen, waren wir irgendwie etwas müde und haben erst einmal einen Kaffee in einem Irish Pub am Wasser getrunken. Der Kaffee war wässrig und schwach, aber die Location und das Wetter waren super.

Da ich unbedingt noch eine Boottour machen wollte und Fort Lauderdale laut Reiseführer hierfür besonders geeignete ist, haben wir eine 1,5 stündige Bootstour gebucht. Ohne wirklich zu wissen, was uns erwartet, stiegen wir spontan auf eines der Boote.
Wie wir schnell erfahren haben, ist Fort Lauderdale als Vorort von Miami vor allem für eines berühmt: die Millionaire's Row. Hierbei handelt es sich um ein teilweise künstlich angelegtes Netzwerk aus Flussarmen und Kanälen, was Fort Lauderdale auch den Spitznamen 'Venice of America' gibt und was vor allem die vielen Millionäre und Billionäre von Amerika anzieht, dort ein paar kleine sogenannte Winter Homes hinzubauen.
So sind hier Schaupieler, Sportler, Politiker und Unternehmer aus aller Welt mit großartigen Villen und ebenso großartigen Booten zu finden. Hier eine kleine Auswahl and Häusern. Wir haben viele Fotos gemacht und es ist wirklich schwer gewesen, aus all den Bildern die 'guten' auszuwählen, da alle Häuser irgendwie riesig, teuer und beeindruckend waren. Hier also eine kleine Auswahl:



Auch die Boote vor den Häusern sind teilweise mehrere 100 Mio Dollar wert. So zum Beispiel dieses Boot eines erfolgreichen Autoverkäufers:

Interessant auch dieses Boot, welches neben 2 U-Booten auch eine kleine Kletterwand integriert hatte:

Wenn keine riesigen Schiffe mit Heli-Landeplatz oder Booten in den Booten zu sehen waren, dann hieß das, dass die Besiter mal eben auf die nahegelegenen Bahamas gefahren sind, um Weihnachten oder Neujahr zu verbringen. Die Häuser waren eigentlich auch alle nicht wirklich bewohnt, aber dennoch nicht weniger beeindruckend:







Nachdem wir über 1,5 Stunden lang krasse Häuser und Yachten gesehen hatten, gab es am Hafen noch eine kleine Pizza zum Mittag. Danach haben wir uns aus Fort Lauderdale verabschiedet und auf den Weg nach Orlando gemacht.
Wir sind größtenteils die US 1 Interstate gefahren, immer Richtung Norden. Auf dem Weg gibt es neben 5-6 spurigen Highways auch Gegenden bei denen man länger keine Häuser sieht. Sebi hat jetzt nach Miami auch das andere, 'weite' Amerika gesehen. Hier wurden aus den bisher viel gesehenen Sportwagen eher Jeeps und Landrover. Die sind aber nicht weniger beeindruckend. Als Vergleich mal die kleine Anne neben einem großen Auto:

So langsam ging die Sonne unter und wir haben mal wieder einen schönen Himmel sehen können.


Abends in Orlando angekommen, haben wir uns sehr über unser Apartment gefreut. Es ist ein wirklich schönes Haus und die Innenausstattung ist super gemütlich, hochwertig und schön. Schade, dass wir so bald wieder abreisen müssen und somit nur 2 Nächte hier bleiben.



Da nun doch langsam Hunger auf was richtiges aufkam, sind wir zu einem nahegelegenen Restaurant gelaufen. Das Ambiente war sehr schön, man konnte draußen sitzen und es gab gutes Craft Beer.

Ich habe mir einen gegrillten Mahi in Parmesan Kruste mit Gemüse gegönnt und Sebi mal wieder einen Burger. Dieser war, wie jeder andere Burger den er bisher hier verschlungen hat, super. Mein Fisch war auch sehr gut, Essen machen können die Amis also wirklich.

Fazit nach den ersten Tagen in Florida:
Das Wetter ist wirklich super, nur 1 Minute Platzregen und sonst Sonnenschein, 28 Grad und eine schöne Brise vom Meer. Essen ist auch super, man müsste sich nur mehr bewegen. Florida ist so groß, dass man leider nicht alle Sehenswürdigkeiten schafft und doch immer relativ viel Fahrzeit einplanen muss. Und man braucht für alles viel Geld - sei es Maut auf dem Highway oder besseres Essen, Eintritt und Parken, egal was, es kostet alles viel Geld. Aber wir wollen mal nicht so sein, das ist unser Jahresurlaub und so wollen wir ihn auch genießen.
Nun ab ins Bett, morgen geht es dann nach: Disney World!! :)
Da wir uns morgen erst nach Neujahr melden werden (wenn überhaupt), hier schonmal ein fröhliches Happy New Year an alle!!! Kommt gut rein ins neue Jahr, wir werden es dann 6 Stunden nach euch tun :)
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Mittwoch, 30. Dezember 2015
Mittwoch, 30. Dezember 2015
Cruisen in Miami South Beach
Auch heute war Sebi wieder früher wach als gedacht - 6:30 Uhr. Somit bekommt ihr auch heute wieder ein Bild mit Ausblick vom Balkon und ersten Sonnenstrahlen.

Nach einem kleinen Frühstück bei uns im Apartment haben wir uns heute die Fahrräder geschnappt. Der Plan war es, bis nach Miami South Beach ins Art Déco Viertel zu fahren. Das Wetter war perfekt, also kurz was knappes angezogen und ab ging es.
Die Räder waren so halbwegs passend. Das rosa Damenrad hat zwar neckische Extras wie einen Cup-Holder und ein kleines Körbchen, dafür aber keinerlei Gänge und auch nur die Rücktrittsbremse. Bremsen stand daher heute nicht auf dem Plan. Sebis Rad hatte zwar Gänge, aber der Sattel war zu tief und nicht besonders bequem. Dafür ist sein Rad mit einem kleinen Spiegel am Lenker ausgestattet.
Also ab auf die Räder und los ging es. In Amerika ist Radfahren nicht unbedingt üblich, aber hier in Miami gibt es sogar ab und zu mal eine Bike Lane, so dass wir relativ entspannt bis nach Miami Beach gekommen sind. Auf dem Weg dahin fährt man an sehr vielen schönen Villen entlang. Wir haben kurz eine Pause gemacht und ich hab mir schon mal eine ausgesucht, falls mal doch einer im Lotto gewinnt.

Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Villen waren. Von modern über klassisch oder mediterran - es ist alles dabei.


Kurze Zeit später sind wir in South Beach angekommen. Hier befindet sich das Art Déco Viertel von Miami. Die Häuser auf dem Weg wurden bereits immer spezieller, so auch dieses Gebäude hier.

Zunächst ging es mit den Rädern an der Strandpromenade entlang. Die Palmen und die Sonne haben richtiges Urlaubsfeeling verbreitet.


Besonders im Winter, wenn die nörlicheren Bundesstaaten auch Schnee und Kälte haben, ist hier der Teufel los. So haben wir zwar ein paar der berühmten bunten Life Guard Houses gesehen, aber diese waren, je südlicher wir kamen, umringt von Menschen.


Hier nun ein paar Bilder der einzigartigen Häuser dieses Viertels. Die Häuser sind meist in schönen Pastellfarben oder knalligeren Tönen angemalt.




Ganz im Süden an der Spitze von South Beach befindet sich dann noch die Miami Marina. Hier sind noch ein paar interessante Wolkenkratzer gebaut worden. Auch die Promenade war sehr gepflegt und schön angelegt worden. Es ist ein Sehen und Gesehen werden. Die Männer joggen gern oben ohne und Frauen tragen knappe Höschen, die Bilder wollen wir euch aber lieber ersparen :). Stattdessen hier noch eines der Hochhäuser.

So langsam machte sich dann auch Hunger breit und wir sind in einem der besonders pinken Häuser was Essen gegangen.

Hier gab es wieder typisch Amerikanische Küche. Sebi hat sich einen Burger mit Bacon und Peanutbutter bestellt. Für mich gab es ein BLT-Sandwich mit Avocado.


Die Klimaanlage des Ladens hat uns etwas runtergekühlt. Danach ging es dann wieder den gesamten Weg zurück nach Hause, aber immer parallele Straßen entlang. So haben wir den größten Teil von Miami gesehen und uns dazu noch sportlich bewegt.
Gegen 16 Uhr waren wir dann wieder im Apartment. Die Sonne hat so stark gebrannt, dass wir uns beide einen mächtigen Sonnenbrand geholt haben. Also erstmal ab in die Badesachen und im Pool abkühlen.
Danach haben wir uns bei einem Kaffee noch kurz ausgeruht und sind dann in die Miami Dolphin Mall gefahren - eine der größeren Malls hier in Florida. Interessant war, dass die meisten Läden dicke Wintersachen verkaufen. Eine Verkäuferin hat uns erklärt, dass fast alle Menschen aus den kälteren nördlichen Bundesstaaten kommen und daher gern auch Wintersachen kaufen wollen. So haben wir es ja auch getan.
Nun sind wir zu Hause und gehen bald schlafen. Morgen früh heißt es Sachen packen und die Zelte hier in Miami abbrechen. Wir wollen mit dem Auto an der Ostküste von Florida bis hoch nach Orlando fahren. Dort wartet dann die nächste Unterkunft auf uns.
Wir kühlen jetzt noch unseren Sonnenbrand und melden uns morgen wieder.

Nach einem kleinen Frühstück bei uns im Apartment haben wir uns heute die Fahrräder geschnappt. Der Plan war es, bis nach Miami South Beach ins Art Déco Viertel zu fahren. Das Wetter war perfekt, also kurz was knappes angezogen und ab ging es.
Die Räder waren so halbwegs passend. Das rosa Damenrad hat zwar neckische Extras wie einen Cup-Holder und ein kleines Körbchen, dafür aber keinerlei Gänge und auch nur die Rücktrittsbremse. Bremsen stand daher heute nicht auf dem Plan. Sebis Rad hatte zwar Gänge, aber der Sattel war zu tief und nicht besonders bequem. Dafür ist sein Rad mit einem kleinen Spiegel am Lenker ausgestattet.
Also ab auf die Räder und los ging es. In Amerika ist Radfahren nicht unbedingt üblich, aber hier in Miami gibt es sogar ab und zu mal eine Bike Lane, so dass wir relativ entspannt bis nach Miami Beach gekommen sind. Auf dem Weg dahin fährt man an sehr vielen schönen Villen entlang. Wir haben kurz eine Pause gemacht und ich hab mir schon mal eine ausgesucht, falls mal doch einer im Lotto gewinnt.

Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Villen waren. Von modern über klassisch oder mediterran - es ist alles dabei.


Kurze Zeit später sind wir in South Beach angekommen. Hier befindet sich das Art Déco Viertel von Miami. Die Häuser auf dem Weg wurden bereits immer spezieller, so auch dieses Gebäude hier.

Zunächst ging es mit den Rädern an der Strandpromenade entlang. Die Palmen und die Sonne haben richtiges Urlaubsfeeling verbreitet.


Besonders im Winter, wenn die nörlicheren Bundesstaaten auch Schnee und Kälte haben, ist hier der Teufel los. So haben wir zwar ein paar der berühmten bunten Life Guard Houses gesehen, aber diese waren, je südlicher wir kamen, umringt von Menschen.


Hier nun ein paar Bilder der einzigartigen Häuser dieses Viertels. Die Häuser sind meist in schönen Pastellfarben oder knalligeren Tönen angemalt.




Ganz im Süden an der Spitze von South Beach befindet sich dann noch die Miami Marina. Hier sind noch ein paar interessante Wolkenkratzer gebaut worden. Auch die Promenade war sehr gepflegt und schön angelegt worden. Es ist ein Sehen und Gesehen werden. Die Männer joggen gern oben ohne und Frauen tragen knappe Höschen, die Bilder wollen wir euch aber lieber ersparen :). Stattdessen hier noch eines der Hochhäuser.

So langsam machte sich dann auch Hunger breit und wir sind in einem der besonders pinken Häuser was Essen gegangen.

Hier gab es wieder typisch Amerikanische Küche. Sebi hat sich einen Burger mit Bacon und Peanutbutter bestellt. Für mich gab es ein BLT-Sandwich mit Avocado.


Die Klimaanlage des Ladens hat uns etwas runtergekühlt. Danach ging es dann wieder den gesamten Weg zurück nach Hause, aber immer parallele Straßen entlang. So haben wir den größten Teil von Miami gesehen und uns dazu noch sportlich bewegt.
Gegen 16 Uhr waren wir dann wieder im Apartment. Die Sonne hat so stark gebrannt, dass wir uns beide einen mächtigen Sonnenbrand geholt haben. Also erstmal ab in die Badesachen und im Pool abkühlen.
Danach haben wir uns bei einem Kaffee noch kurz ausgeruht und sind dann in die Miami Dolphin Mall gefahren - eine der größeren Malls hier in Florida. Interessant war, dass die meisten Läden dicke Wintersachen verkaufen. Eine Verkäuferin hat uns erklärt, dass fast alle Menschen aus den kälteren nördlichen Bundesstaaten kommen und daher gern auch Wintersachen kaufen wollen. So haben wir es ja auch getan.
Nun sind wir zu Hause und gehen bald schlafen. Morgen früh heißt es Sachen packen und die Zelte hier in Miami abbrechen. Wir wollen mit dem Auto an der Ostküste von Florida bis hoch nach Orlando fahren. Dort wartet dann die nächste Unterkunft auf uns.
Wir kühlen jetzt noch unseren Sonnenbrand und melden uns morgen wieder.
Dienstag, 29. Dezember 2015
Dienstag, 29. Dezember 2015
440 km - 12 Stunden - a long drive
Heute früh ist Sebi als erster aufgewacht, um 5 Uhr. Ich habe immerhin bis um 6 geschlafen, so langsam ist der Jetlag überwunden.

Da wir nun beide so früh wach waren und die Wettervorhersage für Miami etwas Regen angesagt hat, haben wir spontan beschlossen, nach Key West runter zu fahren. Key West ist der südlichste Zipfel von Florida und nach meinem Wissen auch der südlichste Punkt der USA. Um über die vielen kleinen Inseln bis nach Key West zu gelangen, fährt man von Miami rund 220 km pro Richtung. Da wir also so früh wach waren, sind wir kurz vor 8 Uhr nach einem Kaffee losgefahren.
Die Route führte uns zunächst durch Downtown, was schön war, da wir Downtown bisher noch nicht gesehen hatten. Miami ist aber eher verwinkelt und langgestreckt, so dass Downtown klein und nett, aber nicht super spektakulär war (besonders da ich schon in New York gewesen bin, das war wesentlich spektakulärer).


Die Wolken über Miami verzogen sich immer mehr. Wir haben noch ein kleines Frühstück in einem Bagels-Laden genossen, da die Fahrtzeit eigentlich nur 3,5 h pro Richtung betragen sollte. Nach der Frühstückspause ging es dann endlich aus Miami raus. Wir haben zum Glück noch rechtzeitig bemerkt, dass unsere Frühstückspause einen blinden Passagier ermutigt hat, bei uns mitzufahren.

Also ein kurzer weiterer Stop, damit der Passagier ins Grüne freigelassen werden kann und weiter ging es zunächst durch die Sumpflandschaft (Ausläufer der Everglades) und dann über die ersten kleinen Inseln - die sogenannten Keys - immer Richtung Süden.


Doch gleich auf dem ersten Key, dem Key Largo, kam es zu einem unerklärlichen Stau. Es war eigentlich kein richtiger Stau, er hatte zumindest keine Ursache, aber das langsame Stop and Go drosselte die Reisegeschwindigkeit auf maximal 15 Meilen pro Stunde statt der möglichen 55 Meilen pro Stunde. Nachdem wir nun fast 2,5 Stunden in diesem Stop and Go verloren hatten, haben wir beschlossen, ein Highlight unseres Reiseführers zu testen. Auf dem dritten größeren Key - Islamorada - kann man für kleines Geld Eimer mit Sardinen kaufen, die man an wilde Tarpune verfüttern darf. Wir sind also zu Robbie's Pier gefahren und haben genau das gemacht.
Zunächst sah man eigentlich nur die vielen Pelikane.

Aber am Stand von Robbie haben wir dann 2 kleine Eimer mit Sardinen gekauft und los ging es auf den Pier. Hier staunten wir nicht schlecht, denn die Tarpune waren zwischen 1,50 m - 2 m lang und wirklich hungrig. Die Warnschilder, dass man seine Finger und Füsse nicht zu nah ans Wasser bringen sollte, waren durchaus berechtigt.
Aber wir haben uns mutig den Spaß gemacht und die riesigen Fische gefüttert.


Auch die Pelikane kamen neugierig schauen, ob etwas von den Sardinen übrig bleibt. Bei einigen Menschen, die unaufmerksam waren, haben sich die Pelikane auch gern heimlich selbst am Eimerchen bedient.

Nach dieser gelungen Abwechslung und sehr warmen 29 Grad ging es zurück ins Auto und weiter auf die ziemlich vollen Straßen. Gegen 16 Uhr waren wir endlich in Key West angekommen.
Da es viel zu sehen gibt, haben wir uns schnellen Schrittes zu den Highlights aufgemacht, bevor die Sonne untergeht. Key West ist geprägt von wunderschönen großen Südstaaten-Holzhäusern und der sehr üppigen und prächtigen Vegetation. Palmen jeglicher Art und Größe findet man in sämtlichen Vorgärten.
Besonders skuril war es, dass bei der hohen Luftfeuchtigkeit und den sehr warmen Temperaturen trotzdem bei vielen Anwohnern Weihnachtsstimmung aufgekommen ist und wir viele Häuser mit üppiger Weihnachtsdekoration bewundern konnten.

Hier noch ein paar Eindrücke vom schönen Key West (sofern man fernab der belebten und von Touristen überlaufenen Duval Street bleibt).




Da wir kein Mittag hatten, haben wir von einem lustigen Stand die in Key West angepriesenen Conch Fritters probiert. Es handelt sich hierbei um frittierte Bällchen aus Schneckenmuschel-Fleisch. Die dippte man in eine Key Lime Aioli Sauce. War eigentlich ganz lecker, nur sehr heiß.

Wir sind dann noch weiter durch Key West geschlendert, vorbei an dem Leuchtturm

und einem lustig dekorierten Auto

zum Hafen, an dem dann ein Alt-Hippie Peace und Happiness predigte.

Hier am Hafen haben wir dann den wirklich schönen Sonnenuntergang beobachten können.



Da es nun bereits etwas später war, haben wir beschlossen dann doch auf Key West noch eine Kleinigkeit zu Essen. Da man hier frisches Meeresgetier anpreist, gab es für Sebi ein paar Calamari und für mich frische Schrimps in einer scharfen Chili-Sauce.

Gestärkt ging es dann zurück zum Auto, vorbei an nun leuchtender Weihnachtsdeko.

Weitere 220 km später (und diesmal nur knapp 4 h für die Strecke) ging es durch das beleuchtete Downtown

zurück zum Apartment. Hier sind wir nun ziemlich erschöpft aber voller schöner Eindrücke und werden wohl gleich schlafen gehen. Da es aber schon 1 Uhr hier in Miami ist gehe ich davon aus, dass jetzt die erste Nacht vor uns ist, in der wir beide gut durchschlafen können.
Good night...

Da wir nun beide so früh wach waren und die Wettervorhersage für Miami etwas Regen angesagt hat, haben wir spontan beschlossen, nach Key West runter zu fahren. Key West ist der südlichste Zipfel von Florida und nach meinem Wissen auch der südlichste Punkt der USA. Um über die vielen kleinen Inseln bis nach Key West zu gelangen, fährt man von Miami rund 220 km pro Richtung. Da wir also so früh wach waren, sind wir kurz vor 8 Uhr nach einem Kaffee losgefahren.
Die Route führte uns zunächst durch Downtown, was schön war, da wir Downtown bisher noch nicht gesehen hatten. Miami ist aber eher verwinkelt und langgestreckt, so dass Downtown klein und nett, aber nicht super spektakulär war (besonders da ich schon in New York gewesen bin, das war wesentlich spektakulärer).


Die Wolken über Miami verzogen sich immer mehr. Wir haben noch ein kleines Frühstück in einem Bagels-Laden genossen, da die Fahrtzeit eigentlich nur 3,5 h pro Richtung betragen sollte. Nach der Frühstückspause ging es dann endlich aus Miami raus. Wir haben zum Glück noch rechtzeitig bemerkt, dass unsere Frühstückspause einen blinden Passagier ermutigt hat, bei uns mitzufahren.

Also ein kurzer weiterer Stop, damit der Passagier ins Grüne freigelassen werden kann und weiter ging es zunächst durch die Sumpflandschaft (Ausläufer der Everglades) und dann über die ersten kleinen Inseln - die sogenannten Keys - immer Richtung Süden.


Doch gleich auf dem ersten Key, dem Key Largo, kam es zu einem unerklärlichen Stau. Es war eigentlich kein richtiger Stau, er hatte zumindest keine Ursache, aber das langsame Stop and Go drosselte die Reisegeschwindigkeit auf maximal 15 Meilen pro Stunde statt der möglichen 55 Meilen pro Stunde. Nachdem wir nun fast 2,5 Stunden in diesem Stop and Go verloren hatten, haben wir beschlossen, ein Highlight unseres Reiseführers zu testen. Auf dem dritten größeren Key - Islamorada - kann man für kleines Geld Eimer mit Sardinen kaufen, die man an wilde Tarpune verfüttern darf. Wir sind also zu Robbie's Pier gefahren und haben genau das gemacht.
Zunächst sah man eigentlich nur die vielen Pelikane.

Aber am Stand von Robbie haben wir dann 2 kleine Eimer mit Sardinen gekauft und los ging es auf den Pier. Hier staunten wir nicht schlecht, denn die Tarpune waren zwischen 1,50 m - 2 m lang und wirklich hungrig. Die Warnschilder, dass man seine Finger und Füsse nicht zu nah ans Wasser bringen sollte, waren durchaus berechtigt.
Aber wir haben uns mutig den Spaß gemacht und die riesigen Fische gefüttert.


Auch die Pelikane kamen neugierig schauen, ob etwas von den Sardinen übrig bleibt. Bei einigen Menschen, die unaufmerksam waren, haben sich die Pelikane auch gern heimlich selbst am Eimerchen bedient.

Nach dieser gelungen Abwechslung und sehr warmen 29 Grad ging es zurück ins Auto und weiter auf die ziemlich vollen Straßen. Gegen 16 Uhr waren wir endlich in Key West angekommen.
Da es viel zu sehen gibt, haben wir uns schnellen Schrittes zu den Highlights aufgemacht, bevor die Sonne untergeht. Key West ist geprägt von wunderschönen großen Südstaaten-Holzhäusern und der sehr üppigen und prächtigen Vegetation. Palmen jeglicher Art und Größe findet man in sämtlichen Vorgärten.
Besonders skuril war es, dass bei der hohen Luftfeuchtigkeit und den sehr warmen Temperaturen trotzdem bei vielen Anwohnern Weihnachtsstimmung aufgekommen ist und wir viele Häuser mit üppiger Weihnachtsdekoration bewundern konnten.

Hier noch ein paar Eindrücke vom schönen Key West (sofern man fernab der belebten und von Touristen überlaufenen Duval Street bleibt).




Da wir kein Mittag hatten, haben wir von einem lustigen Stand die in Key West angepriesenen Conch Fritters probiert. Es handelt sich hierbei um frittierte Bällchen aus Schneckenmuschel-Fleisch. Die dippte man in eine Key Lime Aioli Sauce. War eigentlich ganz lecker, nur sehr heiß.

Wir sind dann noch weiter durch Key West geschlendert, vorbei an dem Leuchtturm

und einem lustig dekorierten Auto

zum Hafen, an dem dann ein Alt-Hippie Peace und Happiness predigte.

Hier am Hafen haben wir dann den wirklich schönen Sonnenuntergang beobachten können.



Da es nun bereits etwas später war, haben wir beschlossen dann doch auf Key West noch eine Kleinigkeit zu Essen. Da man hier frisches Meeresgetier anpreist, gab es für Sebi ein paar Calamari und für mich frische Schrimps in einer scharfen Chili-Sauce.

Gestärkt ging es dann zurück zum Auto, vorbei an nun leuchtender Weihnachtsdeko.

Weitere 220 km später (und diesmal nur knapp 4 h für die Strecke) ging es durch das beleuchtete Downtown

zurück zum Apartment. Hier sind wir nun ziemlich erschöpft aber voller schöner Eindrücke und werden wohl gleich schlafen gehen. Da es aber schon 1 Uhr hier in Miami ist gehe ich davon aus, dass jetzt die erste Nacht vor uns ist, in der wir beide gut durchschlafen können.
Good night...
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